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Führung des Epochendossiers

Eine kleine Hilfe zur Aufbereitung und Archivierung der Referatsinhalte

 Was ist das Epochendossier?

Ein Dossier ist eine Art von Akte, eine Ansammlung von Informationen und Dokumenten zu einem Thema oder Bereich. Im Epochendossier sollen wesentliche Informationen zu den einzelnen Epochen festgehalten werden.

Auf diese Weise verschaffst du dir selbst einen Überblick. Natürlich könntest du das alles in Büchern nachlesen. Dazu bräuchtest du allerdings viel mehr Zeit und könntest es dir außerdem nicht so gut merken.

Später kannst du jederzeit im Dossier nachblättern und deine Kenntnisse (nicht nur für die Schule) wieder auffrischen.

 

Wie wird das Dossier geführt?

Am besten führst du das Epochendossier in Form einer Tabelle im Quer- oder Hochformat mit drei Hauptspalten (siehe Beispiel). Dafür kannst du dir einmal eine (gedruckte) Vorlage anlegen, die du dann auf weitere Blätter kopierst.

Während der Referate fertigst du dir Notizen direkt in den Spalten an, und zwar anhand dessen was deine Mitschüler oder die Lehrkraft über die Epoche präsentieren. Außerdem kannst du wesentliche Informationen aus dem jeweiligen Handout übernehmen sowie eigene Recherchen daheim durchführen. Bei guter Mitarbeit füllen sich die Spalten fast von allein!

 

Das Dossier lebt von Bildern!

Programmbilder sind typische Bilder bzw. Kunstwerke einer Zeit. Sie heißen so, weil sie nicht selten für die Benennung einer Epoche mitverantwortlich sind. So ist beispielsweise das Gemälde Impression (Sonnenaufgang) von dem Künstler Claude Monet aus dem Jahre 1872 bezeichnend für die Epoche des Impressionismus.

Bei den Programmbildern kannst du die Titel nennen oder zusätzlich eine Miniaturansicht einkleben (einfach z.B. bei der Suchmaschine „Google“ den Bildtitel oder den Künstler bei der Bildersuche eingeben).

Ein pfiffiger Schüler hat hier eine Beispieleintragung vorbereitet…

Epoche, Künstler,

Programmbild

Was ist das Besondere und Typische dieser Kunst(form)?

Was war in

dieser Zeit los? Kultur,

Politik, Wissenschaft

 

Renaissance (1350 bis 1500)

 

- Jan van Eyck (1390-1441)

- Sandro Botticelli (1415-1510)

„Die Geburt der Venus”, 1486

 

- Leonardo da Vinci (1452-1519)

„Das Abendmahl“, 1497

 

 

- Renaissance = Wiedergeburt und meint Rückbesinnung auf Kunst, Werte und auch Kultur der Antike

- erstmals freies Künstlerdasein: Maler sind nicht mehr nur Ausführende und Handwerker

- besonders natürliche und räumliche Wirkung der Gemälde durch die konsequente Anwendung der Linearperspektive

- neue Erkenntnisse der Wissenschaft wirken sich auf die Kunst aus (z.B. bei da Vinci); in der Kunst wird nach Vollendung gestrebt  

 

(…)

 

- ca. 1455 Erfindung des Buchdrucks: ermöglicht schnellere Verbreitung von Informationen

- ca. 1492 Entdeckung Amerikas durch Christopher Kolumbus

- ca. 1600: Heliozentrisches Weltbild (Sonne = Mittelpunkt des Sonnensystems, nicht mehr die Erde)

 

(…)

 

 

 

Die Führung des Epochendossiers wird

am Ende der Referatsreihe von der Lehrkraft überprüft.

Eine Druckversion dieser Seite kannst du hier herunterladen!

 

Handouts zur Vervielfältigung im Klassensatz und digitale Bilddaten bitte hier übermitteln

© Frank Kretschmann, Hameln. 2004-2009