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Frottage
Die Durchreibetechnik speist sich weitgehend aus den Materialimpulsen selbst sowie aleatorischen Anteilen und wurde vermutlich eher zufällig als Gestaltungsmittel "entdeckt". So liegt es nahe, Schüler diesen Entdeckungsprozess im Unterricht nachvollziehen zu lassen...
Ideal als Einstiegsübung in die Arbeitstechnik. Schüler durchforsten ihre Umgebung nach interessanten Abrieben und schärfen so ihre Wahrnehmung. Gleichzeitig schafft diese Übung Grundlagen für eine fruchtbare Werkbetrachtung im Bereich Frottage, da sich die Schüler auf Basis der eigenen praktische Auseinandersetzung besser einbringen können. Das im Unterricht geweckte Interesse kann mittels der Sammelhausaufgabe aufrecht erhalten werden.
Aufbauend auf den ersten Übungen erweitern die Schüler ihre Kenntnisse zur Frottage, indem gezielt verschiedene Abriebe mit nur einem Material erstellt werden. Sie verfeinern ihr gestalterisches Repertoire vor allem dahingehend, dass die Abriebe je nach Technik mehr oder minder stark verfremdet und diese Wirkungen motivisch nutzbar gemacht werden können.
Wandeln auf den Spuren von Max Ernst. Nach einer ausführlichen Bildbetrachtung des "Ausbrechers" erarbeiten sich die Schüler Grundlagen zu eigenen Gestaltungen und fertigen eine Frottage zum Thema "Lebewesen in einer fremden Umgebung". Grundidee ist hier die so genannte "verdeckte Aufgabenstellung" zur Freilegung kreativer Potenziale. Die Einzelschritte des Arbeitsvorhabens sollten daher erst Stück für Stück aufgedeckt werden.
Arbeitsbeispiele: Interessante Oberflächenstrukturen sammeln Arbeitsbeispiele: Verschiedene Wirkungen mit einem Material erzielen Arbeitsbeispiele: Strukturen motivisch nutzbar machen
Allgemeine Impressionen aus dem Unterricht
© Frank Kretschmann, Hameln. 2004-2009. |