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Erwiesenermaßen laufen Lernprozesse in Verbindung mit positiven (aber auch negativen) Emotionen besonders effizient und nachhaltig ab. Insofern sollte diese Tatsache für den Unterricht nutzbar gemacht werden...
Hans Wunderlich bewirbt sich um einen Praktikumsplatz. Doch leider ohne Erfolg. Warum das so ist, lässt sich anhand dieses Beispiels mit viel Humor erarbeiten. Anhand der Regelverletzungen können wichtige Kriterien für das Bewerbungsanschreiben auf induktivem Wege entwickelt werden: Vom Ersteindruck und Sauberkeit über Formulierungsaspekte und Rechtschreibung bis hin zur DIN-Norm für Geschäftsbriefe (Thema "Bewerbung" - ab Klassenstufe 9).
Die
passende Stellenanzeige, auf die sich Hans Wunderlich bewirbt, gibt
es
hier.
In Zeiten doppelter Abiturjahrgänge ein Thema mit besonderer Brisanz, da die Märkte in den betroffenen Bundesländern mit einer größeren Bewerbermenge konfrontiert werden. Einzige Strategie: Besser bewerben als die anderen. Bewerbung heißt schließlich nichts anderes als "Werben für sich selbst". Neben den "Standards" wie Anschreiben und Lebenslauf sollten die Schüler Gelegenheit bekommen, Vorstellungen über eigene berufliche Ziele zu entwickeln. Wer weiß, was und wohin er möchte, tritt überzeugender auf. Am Schluss sollte die maschinenschriftliche Erstellung einer eigenen Mustermappe mit allen relevanten Details stehen. (Thema "Bewerbung" - ab Klassenstufe 9).
Der heuristische Wert des Schreibens ist allgemein bekannt. Noch lernintensiver lässt es sich mit der Gestaltung von Mini-Lernbücher arrangieren: Mit der Zeit entsteht so eine kleine Sammlung zu Stoffgebieten - ideal zwecks Wiederholung und Vorbereitung auf Klassenarbeiten!
Die Sachtextanalyse gelingt mit dieser Übersicht garantiert! Gleichzeitig enthält sie wertvolle Hilfestellung zur Untersuchung der sprachlichen Gestaltung (z.B. Stilmittel).
Eine spannende Stunde nicht nur für Vertretungssituationen: Sind Unterrichtsstörungen nur eine Bagatelle? Diese Argumente und Beispiele helfen den Diskutierenden auf die Sprünge! Material für eine arbeitsteilige Stoffsammlung oder aber als offene Gesprächsimpulse.
Wenn das Lernen der Schüler durch ständige Störungen und Regelverstöße torpediert wird, hilft die gemeinsame Erarbeitung von Unterrichtsregeln. Als Einstieg empfiehlt sich das "Spiel ohne Regeln", bei dem die Schüler in Kleingruppen ohne weitere Anweisungen Süßigkeiten, Würfel und Spielfiguren erhalten. Nachdem sich eine erste Unzufriedenheit über die ungerechte Süßigkeitenverteilung eingestellt hat, sollte über die Notwendigkeit von "Spiel-Regeln" nachgedacht und von dort aus zu gemeinsamen Erarbeitung von Unterrichtsregeln in Form eines Klassenvertrages übergeleitet werden.
Der Kommissar lehnte sich an eine Mauer, begann zu rauchen und überlegte, wie er diesen gemeinen Mörder dingfest machen könnte... Wie stellst DU dir diese Situation eigentlich vor? Die gestaltende Interpretation einführen, ohne die Schüler mit dem für manche nicht gerade lernförderlichen Begriff zu überfordern? Diese Anregung verschafft Schülern einen Überblick, innerhalb welchen Korridors sich Lösungen zu produktionsorientierten Aufgaben bewegen können, z.B. Passung in das Handlungsgerüst einer Erzählung, Antizipieren des Vorstellungs-horizonts einer literarisch vermittelten Figur usw. Gleichzeitig wird der Begriff "Leerstelle" definiert. Vorweg bietet sich eine Einführung mit einem offenen Sammlungsverfahren an, um an den Lernstand anzuknüpfen. Hier ein Schülerergebnis. Im Unterrichtsgespräch kann das "Ausmaß" bzw. die Qualität von Leerstellen anhand des Beispiels ausgelotet werden. Schließlich sollte daran anknüpfend das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass mit dem Ausfüllen von Leerstellen Deutungsarbeit betrieben wird. Gewissermaßen "nebenbei" können Schüler auch an ihrem schriftlichen Ausdrucksvermögen arbeiten, indem sie das reduzierte Leerstellenbeispiel ausgestalten, inhaltlich und sprachlich ausschmücken oder es unter Beibehaltung der Grundsituation mehrfach umformulieren.
Schon die Beherzigung weniger Grundregeln erlaubt eine deutliche Ausdrucksverbesserung innerhalb kürzester Zeit. Welche das sind, kann hier nachgelesen werden.
Dieses fächerübergreifende Unterrichtsvorhaben (Deutsch- und Kunstunterricht) zielt darauf ab, Schüler zu einer Klassenlektüre (hier "Der Richter und sein Henker") oder einem anderen Werk einen neuen Bucheinband gestalten zu lassen. Dieser kann beispielsweise ihrem individuellen Zugang zum Text entsprechen. Das gemeinsame Nachdenken über Motive und Abbildungen als Verdichtungen des Inhalts ebnet zugleich Wege für ein vertieftes Textverständnis. Eine Folie zum Stundeneinstieg (Nutzbarmachung der Ersteindrücke) findet sich hier.
Eine Hilfestellung zur Textüberarbeitung beispielsweise in Einzelarbeit oder Schreibkonferenzen. (Thema "Dialektische Erörterung" - ab Klassenstufe 9).
Eine typische Aufgabenstellung für eine schriftliche Lernkontrolle innerhalb einer Unterrichtseinheit "Argumentieren und Erörtern" (ab Klassenstufe 9).
Für größtmögliche Transparenz bei der Bewertung sowie zur Selbstkontrolle und Überarbeitung schriftlicher Erörterungen (ab Klassenstufe 9).
Schüler einer 9. Klasse untersuchen die Anglizismenverwendung im Deutschen anhand verschiedener Sprachbereiche. Hier geht's zu den Materialsammlungen und Arbeitsblättern.
© Frank Kretschmann, Hameln. 2004-2009. |